Mausreinigung in der Neuzeit
Früher musste ich meine Maus regelmässig reinigen. Sie hatte noch Rollen und diese waren grundsätzlich verfilzt und verschmutzt. Je nach Anwendungsdauer und Unterlage geschah das alle 3 bis 7 Tage – am einfachsten mit einem scharfen Messer und etwas Alkohol zum Polieren und Fettlösen.
Diese Zeiten sind seit den optischen (Laser)Mäusen glücklicherweise vorbei und die Reinigung beschränkt sich meist auf die Unterseite, speziell die Gleiter.
Nun macht mir eben dieses Hightech-Lasermaus-Wunder auch schon seit einigen Wochen Ärger, zuerst ging die Radtaste nicht mehr, jetzt machte auch das Rad komplett schlapp. Als alter Wurstfinger-Bastler musste ich das Ding natürlich gleich aufschrauben um nur mal zu gucken... mit dem Hintergedanken in wenigen Minuten die Backupmaus aus dem Keller zu holen.
Glücklicherweise ging die Logitech-Maus sehr einfach und angenehm zu öffnen, genau 3 Kreuzschrauben waren zu lösen und es waren keine Plasiknasen, die das Gehäuse zusammenhalten, zu finden. Danke Logitech!
Dort innen nun der Schock, der an alte Zeiten erinnert:

Ein bisschen pusten, husten, wedeln und schaben – schon ist sie wieder wie neu. ![]()
Geschrieben am: 27. Nov. 2007 um 15:34 Uhr, Abgelegt in Computer & Webentwicklung
Kommentare zu diesem Artikel (4):
-
ddn schrieb am 27. November 2007:
und wie geht es deiner netzhaut? man soll doch lasergeräte icht so einfach öffnen oder?
-
Martin schrieb am 27. November 2007:
Hab die Batterien vorher entfernt, sonst wäre ich nicht an die dritte Schraube gekommen. Dabei kommt mir doch gleich der Gedanke, ob man die nicht zum Laserschwert umbauen kann.

-
Ines schrieb am 27. November 2007:
IIIIhhhhh Aber so ist das nun wenn man Haustiere hat - Haare Haare Haare...
-
Lorenz schrieb am 08. Januar 2008:
Also meine Maus muss ich nicht reinigen; Sybille geht jeden morgen von allein und selbsttätig duschen.
Kommentar schreiben